Vernetzte Maschinen produzieren in der smarten Fabrik weitgehend autonom.

Unternehmen nutzen Software und Rechenkapazitäten aus der Cloud.

Firmen beantworten Fragen der Kunden über soziale Netzwerke und verbessern ihren Service.

Firmen beteiligen Partner wie auch Kunden immer häufiger am Innovationsprozess.

Die Dynamik von Unternehmen steigt, die Reaktions-Geschwindigkeiten verkürzen sich.

Die Art und Weise der Kommunikation, des Lebens und Arbeitens verändern sich grundlegend.

DIGITALE GESCHÄFTSMODELLE FÜR EINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT

Mittelständler sind gute Rechner. Sie kalkulieren sehr genau, welche Projekte sich für sie auszahlen. Und immer mehr sind überzeugt: Digitalisierung lohnt sich. Die meisten Mittelständler wissen inzwischen: Wer seine Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen will, muss sich digital weiterentwickeln. Deshalb gehört in knapp 45 Prozent der befragten Unternehmen die Digitalisierung inzwischen zur Geschäftsstrategie – im Vorjahr war das erst bei 42 Prozent der Firmen der Fall.

 

Digitale Lösungen helfen Unternehmen dabei, vier wichtige Ziele zu erreichen:

  • die Beziehung zum Kunden zu verbessern
  • die Produktivität im Unternehmen anzukurbeln
  • eine Grundlage für neue digitale Angebote und Geschäftsmodelle zu schaffen

 

Wichtige Grundlage für den Transformationserfolg ist das vierte Handlungsfeld:

  • der Bereitstellung einer zukunftssicheren Basis mit IT-, Informationssicherheit und Datenschutz für alle Prozesse

 

Anders als in den Vorjahren haben sich die Unternehmen im vergangenen Jahr auf die beiden Geschäftsfelder „Produktivität“ und „digitale Geschäftsmodelle“ konzentriert – ohne die Bereiche Datenschutz /IT-Sicherheit oder ihre Kundenbeziehungen zu vernachlässigen. Damit erreicht die Digitalisierung im Mittelstand eine neue Qualität. Denn es ist deutlich schwieriger, ein digitales Geschäftsmodell aufzusetzen als lediglich einzelne Prozesse digital zu verbessern. Dennoch entwickelt der Mittelstand im Wettbewerb mit Startups und Tech-Firmen inzwischen selbst disruptive Innovationen, um sich neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Etliche Unternehmen veredeln ihre Produkte beispielsweise mit smarten Services und warten ihre Anlagen mit Maschine-zu-Maschine-Anwendungen sogar aus der Ferne. Oder sie individualisieren ihre Produkte: So gewinnen Schreiner neue Kunden, wenn sich diese auf den Webseiten ihre Wunschmöbel selbst „entwerfen“ und danach bauen lassen können.

Der Lohn der Digitalisierung: mehr Umsatz, mehr Kunden

Mit dem digitalen Reifegrad eines Unternehmens wächst der wirtschaftliche Erfolg: Die digitalen Vorreiter der jeweiligen Branchen sind mit ihren Unternehmenskennzahlen viel zufriedener als der Rest der Unternehmen. Gute Nachricht: Selbst digitale Einzelmaßnahmen lohnen sich: 73 Prozent der Cloudnutzer konnten ihre Kosten reduzieren. 75 Prozent erzielen bessere Umsätze, weil sie ihre Produktionsanlagen oder Fahrzeuge vernetzen und zentral steuern und überwachen. Das spricht sich herum: Um die Transformation zu beschleunigen, investieren bereits 43 Prozent der Mittelständler in die digitale Kompetenz ihrer Mitarbeiter und bieten Weiterbildungen an. 38 Prozent der Mittelständler beziehen bereits eine Digitale Dividende. Sprich: Der Nutzen der Digitalisierung übersteigt die Kosten, die die Betriebe für den Wandel aufwenden mussten. Wer schon heute von einer Digitalen Dividende profitiert, zählt zu jenen Firmen, die früh und strategisch gezielt in den Wandel investiert haben.