Vernetzte Maschinen produzieren in der smarten Fabrik weitgehend autonom.

Unternehmen nutzen Software und Rechenkapazitäten aus der Cloud.

Firmen beantworten Fragen der Kunden über soziale Netzwerke und verbessern ihren Service.

Firmen beteiligen Partner wie auch Kunden immer häufiger am Innovationsprozess.

Die Dynamik von Unternehmen steigt, die Reaktions-Geschwindigkeiten verkürzen sich.

Die Art und Weise der Kommunikation, des Lebens und Arbeitens verändern sich grundlegend.

DIGITALE GESCHÄFTSMODELLE FÜR EINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT

Mittelständler sind gute Rechner. Sie kalkulieren sehr genau, welche Projekte sich für sie auszahlen. Und immer mehr sind überzeugt: Digitalisierung lohnt sich. Die meisten Mittelständler wissen inzwischen: Wer seine Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen will, muss sich digital weiterentwickeln. Deshalb gehört in 51 Prozent der befragten Unternehmen die Digitalisierung inzwischen zur Geschäftsstrategie – im Vorjahr war das erst bei 45 Prozent der Firmen der Fall.

 

Digitale Lösungen helfen Unternehmen dabei, vier wichtige Ziele zu erreichen:

  • die Beziehung zum Kunden zu verbessern
  • die Produktivität im Unternehmen anzukurbeln
  • eine Grundlage für neue digitale Angebote und Geschäftsmodelle zu schaffen

 

Wichtige Grundlage für den Transformationserfolg ist das vierte Handlungsfeld:

  • der Bereitstellung einer zukunftssicheren Basis mit IT-, Informationssicherheit und Datenschutz für alle Prozesse

 

Anders als in den Vorjahren haben sich die Unternehmen im vergangenen Jahr auf die beiden Geschäftsfelder „Beziehung zum Kunden“ und „Datenschutz und IT-Sicherheit“ konzentriert – ohne aber die beiden übrigen Handlungsfelder außen vor zu lassen. Längst hat die Digitalisierung im Mittelstand eine neue Qualität erreicht. Traditionsunternehmen entwickeln im Wettbewerb mit Start-ups und Tech-Firmen inzwischen selbst disruptive Innovationen, um sich neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Etliche Unternehmen veredeln ihre Produkte beispielsweise mit smarten Services und warten ihre Anlagen mit Maschine-zu-Maschine-Anwendungen sogar aus der Ferne. Oder sie individualisieren ihre Produkte: So gewinnen Schreiner neue Kunden, wenn sich diese auf den Webseiten ihre Wunschmöbel selbst „entwerfen“ und danach bauen lassen können. Immer mehr Firmen kombinieren dafür Fremd- und eigene Daten: Auf diese Weise antizipieren sie die Wünsche ihrer Kunden, können Trends besser vorhersehen und ihre Prozesse effektiver steuern.

Der Lohn der Digitalisierung: mehr Umsatz, mehr Kunden

Mit dem digitalen Reifegrad eines Unternehmens wächst der wirtschaftliche Erfolg: Die digitalen Vorreiter der jeweiligen Branchen sind mit ihren Unternehmenskennzahlen viel zufriedener als der Rest der Unternehmen. Gute Nachricht: Selbst digitale Einzelmaßnahmen lohnen sich: 79 Prozent der Cloud-Nutzer können heute leichter neue Ideen und Innovationen entwickeln. 83 Prozent registrieren eine spürbare Verbesserung hinsichtlich Verfügbarkeit und Performance der IT-Leistungen. 85 Prozent der Unternehmen, die mit Big Data ihre Beratung und ihren Verkauf individualisieren, haben ihre Umsätze gesteigert, 84 Prozent freuen sich über zufriedenere Kunden. Auch die Präsenz in den sozialen Medien zahlt sich für die Unternehmen aus: 81 Prozent können dank Social Media heute leichter Kontakte anbahnen; 78 Prozent haben die Beziehungen zu ihren Kunden verbessert. Die positiven Effekte sprechen sich herum: Um die Transformation zu beschleunigen, investieren 37 Prozent der Mittelständler in die digitale Kompetenz ihrer Mitarbeiter und bieten Weiterbildungen an.